Hallo ihr Lieben, leider etwas verspätet, aber geliefert wird noch.

Feiertage in der letzten Woche und ein Überraschungstrip zum Geburtstag an die See haben mich ein wenig schludern lassen. Dafür dann hier die Zusammenfassung der beiden letzten Trainingswochen. Mein Training geht weiter, später als gedacht aber schmerzfrei. Wie im anderen Beitrag (Achillessehne) beschrieben habe ich die Achillessehne „besiegt“ und darf nun auch offiziell wieder Gas geben. Nun heißt es für mich in den kommenden Wochen eine gute Grundlage zu schaffen und Kraft, insbesondere auch in der Rumpfmuskulatur aufzubauen, um gesund und gut vorbereitet in die kommende Saison zu starten. Das bedeutet im Detail, dass ich vor allen Dingen die lang ersehnten Läufe kraftbetont ausführe und in ruhigem Tempo absolviere. Dafür aber die Gegebenheiten meiner Heimat nutze und Steigungen ganz gezielt mit einbaue. Das strengt zwar ungemein den Kopf an, macht sich aber direkt mit einem ordentlichen Muskelkater bemerkbar. Im Wasser konzentriere ich mich neben den gewohnten Grundlageneinheiten vermehrt auf die Grundschnelligkeit. Dies habe ich anscheinend in der letzten Saison zu wenig beachtet, was in einem letzten Test sehr deutlich zu Tage trat. Bei einer Folge von 3x200m Kraul (GA1, GA2, maximal) waren die Tempounterschiede gefühlt deutlich höher als nachher in der Auswertung. Ganz besonders die erste Wiederholung schwamm ich in einem angenehmen Tempo deutlich zu schnell, so dass ich die Steigerungen hinten raus nicht halten konnte. Fazit für mich ist, dass meine Wohlfühlgeschwindigkeit zu nah an die Wettkampfpace herangerückt ist, bzw andersherum. Hier möchte ich mit gezielten Geschwindigkeitsspielen die Bereiche wieder klarer von einander trennen. Dazu bieten sich schnelle 50m Intervalle oder 25m Sprints an die gefolgt von GA1 Intervallen auch gut zu kombinieren sind. Auf dem Fahrrad wird man mich draußen jetzt wohl kaum noch treffen, da ich der Gesundheit wegen lieber auf die Rolle wechsle. Da mir hier gewohnte Grundlageneinheiten aber schlicht zu langweilig sind baue ich immer wieder Einheiten ein wie sie Joerg Birkel  empfiehlt. Aktuelle Lieblingsübung ist das von ihm aufgeführte Tabata Training für die Rolle. Ebenso gerne gesehen in meiner Höhle sind 3x5min GA2 Intervalle. So bleibt das Training abwechslungsreich und ist mit 1 – 1.5h auch nicht zu anstrengend für den Kopf.

Für die generelle Athletik halte ich mich an die allseits bekannten Empfehlungen zur Rumpfstabilität. Ebenso stärke ich aber auch mit Kniebeugen, Kreuzheben, Liegestütz mit Zusatzgewichten etc. und besonders dem Sling-Trainer den restlichen Körper möglichst ganzheitlich.

Ich hoffe nur, dass ich in den nächsten Wochen nicht, wie sonst im November, heimges(e)ucht werde und bis zum 1.12 weiter an meiner Form arbeiten kann, um dann endlich in das Kurzdistanzprojekt von Joerg einzusteigen.

Ich freue mich auf eine gute Saison mit bisher ungeklärten Zielen.

Sportlichst

Matthes

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