Das neue Jahr ist gestartet und zwar mit Vollgas. Die letzte Jahreswoche in 2017 habe ich, wie hier ( Ende 2017 )beschrieben aussetzen dürfen. Die Erkältungswelle hatte auch vor mir nicht halt gemacht. Umso glücklicher war ich dann, als pünktlich zum neuen Jahr das lästige Kratzen im Hals verschwunden war und ich endlich wieder mit dem Training starten konnte. Wie gewohnt ließ ich es langsam angehen und nahm mir erstmal eine gute Stabi und Athletik Einheit vor, um den Körper langsam wieder einzugewöhnen. Gefolgt von einer Wassereinheit im Grundlagenbereich merkte ich schnell, dass die Erkältung ausgestanden ist und dem vollen Einsatz nichts mehr im Wege steht. So konnte ich voller Zuversicht die ersten Intervalle auf dem Rad – ok der Rolle – im Entwicklungsbereich, sowie die ersten Steigerungen im Laufen in Angriff nehmen. Die erste Trainingswoche war schnell erledigt und machte Lust auf mehr.

In Woche 2 startete ich mit dem bisher längsten Lauf im Grundlagenbereich und 2 intensiven Schwimmeinheiten. Diese waren vielleicht etwas anders vorgesehen, aber wenn es läuft mag ich es im Wasser einen Gang zuzulegen. Immer im Hinterkopf was den Rest der Woche noch kommt, aber manchmal darf es auch ein bisschen mehr sein. Es scheint gar so, als hätte sich auch im Wasser ein bisschen was getan und sich meine Bereiche nach oben verschoben. Zum Abschluss der Woche gab es dann die erste „kombinierte Schlüsseleinheit“ der Woche. Kombiniert bedeutet hier, dass nach einem abendlichen Intervalllauf (8×200) am folgenden morgen eine gemäßigte GA2 Fahrt (3x5min) auf dem Plan stand. Dazwischen sollen keine Kohlehydrate konsumiert werden, um den Fettstoffwechsel anzuregen und zu trainieren. Über die Sinnhaftigkeit von Nüchtertraining gibt es die unterschiedlichsten Ansichten und diese möchte ich nicht diskutieren, sondern nur für mich festhalten, dass es mir ein gutes Gefühl gibt diese Kombination zu trainieren. Über deren Effektivität kann ich sicherlich erst im Laufe der Saison berichten. Zu guter Letzt habe ich mir in der zweiten Woche ein bikefitting gegönnt. Detailliert berichtet habe ich hier Bikefitting über den Anbieter und die Überlegungen, die manch ein Triahtlet mal anstellen sollte bevor er über weitere Anschaffungen von Material nachdenkt. Jedenfalls habe ich mittlerweile einen neuen Sattel (ISM ADAMO TT) montiert und alle Einstellungen vorgenommen, die mir empfohlen wurden. Und siehe da, keine Schmerzen mehr, keine Taubheitsgefühle. Es macht jetzt sogar Spaß auf der Rolle zu fahren.

In der dritten Jahreswoche hatte ich dann meinen ersten Wettkampf für 2018. Die Leverkusener Winterlaufserie lud zum letzten Termin und ich hatte für mich die 10km zum Leistungstest erkoren. Also war die Woche aus Trainingssicht auch voll auf den Samstag ausgelegt und es wurde der Wettkampfplan absolviert. Hauptfokus lag eindeutig auf dem Laufen. Kurze Belastungen und schnelle Bewegung standen im Vordergrund, um am Wettkampftag möglichst ausgeruht und gut vorbereitet an den Start gehen zu können. Am Samstag hieß es dann nach guter Aufwärmphase bei 4 Grad 10km zu laufen. Und bereits nach den ersten 8 Wochen geführten und strukturierten Trainings kam tatsächlich eine Bestzeit von 39:16min (32Sekunden Verbesserung) über 10km als Ergebnis zu Stande, was mich sehr glücklich macht und Hoffnung für den Rest der Saison gibt. Winterlauf 10km Snippet Ab jetzt geht es in den nächsten Trainingsblock. Ich bin gespannt welche neuen Reize gesetzt werden und welche Herausforderungen auf mich warten. Einen Rennbericht zur Winterlaufserie wird es in den kommenden Tagen noch geben.

Bis dahin. Bleibt sportlich und vor allem gesund.

 

Matthes

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