Wieder sind 4 Wochen intensiven Trainings Geschichte und in den Büchern vermerkt. Mein Fokus lag in diesen Wochen in der konzentrierten Vorbereitung für kommendes Wochenende (24.02.2018 DMS Schwimmen). Dennoch wurden die anderen Einheiten nicht vernachlässigt, lediglich die geplanten Schwimmstunden etwas anders ausgeführt und auf die Wettkampfstrecken für die DMS angepasst (200m Freistil, 100m Freistil, 100m Brust und 200m Lagen).

Erstaunt war ich innerhalb der letzten Wochen über meine deutlich ansteigende Form im Laufen. Trotz wiedrigster Bedingungen gelang es mir meine 200m Intervallzeiten nach oben zu schrauben und sogar bei Schnee 12 Wiederholungen unter 37 Sekunden zu sprinten. Damit sind wir auch beim größten Gegner seit Ende Januar angelangt. Dauerhafter Wechsel aus Schnee, Eis und aufgetauter Matschepampe machten es nicht immer leicht die Vorgaben zu erfüllen und so musste die ein oder andere Laufeinheit kurzerhand umgeplant oder gar abgebrochen werden. Nach einer Flugeinlage beim Intervalltraining hatte es kurzzeitig in der Wade gezwickt und fest eingeplante Küreinheiten wurden abgesagt. Dafür dann umso intensiver das Faszientraining mit einbezogen und an der Athletik gefeilt. Denn dieses Jahr wird auf den Körper gehört und Pause gemacht oder Intensität rausgenommen, wenn es zwickt und zwackt. Mein Radtraining liegt zur Zeit immer noch im Keller, denn ich bin ein ausgesprochener Schönwetterfahrer und gehe erst dann wieder raus auf die Straße, wenn die Temperaturen den zweistelligen Bereich erreichen. Vorher bin ich eindeutig zu mimosenhaft. Was nicht heißen soll, dass auch in diesem Trainingsblock nicht hart auf dem Rad trainiert wurde. Es ging nämlich weiter mit den kombinierten Schlüsseleinheiten. Abends/Nachmittags Intervalle laufen und dann bis zum Morgen keine Kohlehydrate mehr zufügen. Dann eine Radeinheit folgen lassen. Die erste dieser Einheiten war bereits in der letzten Belastungswoche des vorangegangenen Blocks eingeplant, allerdings waren da die Intensitäten noch im Wohlfühlbereich. Jetzt ging es deutlich aus der Komfortzone heraus und der Mangel an „Energie“ machte sich doch  bemerkbar. Wenn ich mir meine „Zahlen“ aber so anschaue, scheint diese Trainingsform auch bei mir Früchte zu tragen. Jedenfalls verändert sich beim Laufen deutlich etwas in die richtige Richtung.

Trotz allen Wetterkapriolen habe ich es am Ende der 4 Wochen auf fast 500 Trainingskilometer geschafft. Und darauf bin ich dann doch sehr stolz. Denn das alles mache ich neben einem Vollzeitjob und meiner Familie. Und ab und zu muss man sich auch mal selber loben. Ohne Unterstützung von zu Hause wäre das aber unmöglich. Daher auch hier wieder der Dank an meine Frau – es geht nicht ohne Rückendeckung.

 

Bleibt sportlich

Matthes

Werbeanzeigen