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8 Wochen (2x 4-Wochen Blöcke) sind schon wieder vergangen. Innerhalb dieser 8 Wochen gab es wieder Höhen und Tiefen. Gesundheitlicher und mentaler Art. Startete die erste Woche noch gut und voller Motivation inkl. neuen Bestleistungen über 6×400 Intervalle im Laufen (3:07er Pace) musste ich in der 2ten Woche schon schauen, dass ich trotz Schulung von der Arbeit aus alles unter einen Hut bekomme. Da sich meine Arbeitszeiten in dieser Woche um 2 Stunden verschoben hatten, war dies nicht immer so einfach und wirkte sich doch deutlich auf das Stresslevel aus. Leistungen aus der Vorwoche waren kaum möglich aufrecht zu erhalten und ein wenig Frust stellte sich ein. Es ist doch immer wieder bemerkenswert, wie sich kleine Veränderungen im Alltag auf die sportliche Leistungsfähigkeit auswirken. So passte es wunderbar ins Gefühl, dass in der Woche darauf Hagelsturm und Matschepampe ihren Teil dazu beitrugen, die Umfänge zu kürzen und in der darauffolgenden Woche mal wieder zu einem krankheitsbedingten Ausfall führten. Um nicht zu stark wieder einzusteigen, verschob ich dann auch die erste Woche des zweiten 4 Wochen Blocks (Testwoche – 400m Schwimmen – FTP Test Rad – 5km Testlauf) auf eine Woche später. Dieser Schritt sollte sich auch als sinnvoll erweisen. Konnte ich mich in der ersten Woche noch ein wenig herantasten, wie sich Bewegungen und Intensitäten anfühlen und den Körper wieder langsam an die Belastung heranführen, so ging es in der nächsten Woche wie oben angedeutet zur Sache.

Montags stand der 5km Testlauf an. Zu meiner großen Überraschung war es mir möglich nach 1,5-wöchiger Krankheit eine neue 5km Bestzeit aufzustellen. Und das im Training. Die zu der Zeit aktuelle Bestmarke lag bei etwa 19:20min welche ich um 30 Sekunden unterbieten konnte und damit auf eine neue Zeit von 18:50min einstellen konnte. Ebenso erfreulich war dieses Mal der FTP Test auf der Rolle. Meine Hasseinheit, mein Erzfeind. Ich hasse den FTP Test auf der Rolle. Doch auch hier schaffte ich es den alten Wert um fast 30 Watt anzuheben. Das Training scheint sich also endlich auszuzahlen. Kontinuität ist wohl wirklich der Schlüssel zum Erfolg. Beim Schwimmen erwarte ich keine großen Leistungssprünge mehr. Kenne ich meine Leistungsfähigkeit doch nur allzu gut. Ein, für Triathleten, hohes Leistungsniveau lassen hier nur kleine Verbesserungen zu. So dass ich die 400m Zeit aus dem letzten Test um 1 Sekunde verbessern konnte. Die lasse ich aber mal unter Messtoleranz laufen – Ergebnis also immer noch 4:36min – Nach der Testwoche ging es Gott sei Dank wieder bergauf. Die Gesundheit spielte mit und auch die Motivation lag wieder auf einem Level, bei dem es Spaß macht auch bei schlechten Bedingungen zu trainieren.29792073_1907444129290274_7667570217492414464_n

Nun steht der nächste 4 Wochen Block an, und der erste Blick auf die Einheiten bereitet mir ein wenig Kopfschmerzen, sind die Umfänge noch einmal gestiegen und die Einheiten noch schwieriger in den Wochenalltag zu integrieren. Aber auch Vorfreude mischt sich mit unter die Gefühle, da endlich die lang ersehnte Sonne am Himmel steht und auch draußen geradelt werden kann. Ebenso blicke ich mit freudiger Erwartung auf die ersten Multisport Wettkämpfe voraus. Am Ende April (29.4.18) steht der Powerman Alsdorf auf dem Programm, bei dem wir unsere Vereinsmeisterschaft im Duathlon (10km Lauf – 40km Rad – 5km Lauf) austragen werden. Am Ende des 4 Wochen Blocks geht es dann nach Gladbeck zum ersten Ligawettkampf in der Landesliga Süd. 3Xercise startet dieses Jahr zum ersten Mal in der Triathlon Liga und ich bin schon gespannt auf unsere Ergebnisse und wie sich ein Ligawettkampf im Triathlon anfühlen wird.

 

Bis dahin wünsche ich euch alles Gute und bleibt dran – das scheint zu fruchten 🙂

 

Matthes

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