Der erste Multisport-Event der Saison stand an. Am Samstag den 12.03.2016 ging es nach Bonn zum Swimathlon.

Hier galt es zunächst 1km im 50m Becken des renovierten Sportpark-Nord zu absolvieren, um danach im Verfolgungsrennen über 5km auf die Laufstrecke geschickt zu werden. Zwischen beiden Teilstrecken stand an diesem Tag eine relativ große Pause von 2 Stunden, da zunächst alle Schwimmer die 1000m hinter sich bringen mussten, um die Startreihenfolge für den Lauf festlegen zu können.

Was soll ich sagen? Im Wasser war ich schon mal stärker, oder war es ein schlecht eingeteiltes Rennen? Jedenfalls ist die Zeit mit der ich nach 1km angeschlagen habe eher schlecht. 12 Minuten und 36 Sekunden habe ich damit verbracht die angesetzte Strecke hinter mich zu bringen. Eigentlich eine Zeit, die ich im Training schwimmen kann. Was heute los war? Ich kann es euch nicht sagen, zufrieden bin ich jedenfalls nicht damit. Vielleicht lag es an den letzten Wochen, in denen mehr mit Erkältungen und sonstigen Krankheiten in der Familie gekämpft wurde als wirklich anständig trainieren zu können.

Schön war es trotzdem nicht.

Nach dem Schwimmen ist vor dem Lauf. Beim Blick aus dem Fenster habe ich mich dann eigentlich richtig auf den Lauf gefreut. Die Sonne schien und es war auch noch ein bisschen warm. Tja, hier liegt die Betonung eindeutig auf WAR. Denn wie schnell das umschlagen kann, habe ich dann ca 1 Stunde vor dem Laufstart sehen können. Aus Sonne wurde grau bedeckter Himmel und aus anfänglich angenehmen 11°C wurden kalte und windige 6°C. Nicht besonders zuträglich wenn man dann auch noch 10 Minuten vor dem Start aufgerufen wird, um dann in der Kombi „kurz-kurz“ im Wind zu stehen.

Als Vierter nach dem Schwimmen ging es dann mit etwas Verspätung und ziemlich kalten Muskeln los. Nach 200m erstmal eine kleine Rampe hoch um aus dem Stadion rauszukommen, soweit so gut. Nach weiteren 200m der nächste Rhythmus-Brecher, scharfe Linkskurve über Kopfsteinpflaster. So ging es dann eigentlich auch weiter. Eine eigentlich schön flache Laufstrecke, die etwas häufig von 90° Kurven unterbrochen wurde. So sollte es dann am Ende auch nicht ganz für die angepeilten 3:45min/km reichen. Es wurden 3:53min/km. Wahrscheinlich auch ein bisschen zu schnell angelaufen, da meine Uhr, die ich zur Kontrolle gerade des ersten Kilometers haben wollte, zu Hause lag. Gut ist nur zu wissen, dass ich danach irgendwie nicht platt war. Ich konnte mich nur einfach nicht schneller bewegen. Das gibt mir Aufschlüsse über die letzten Wochen Training und vor allem aber auch Hinweise für die kommenden Wochen.

Alles in allem, aus sportlicher Sicht ein etwas gebrauchter Tag, obwohl die Platzierung in der Landesmeisterschaft NRW überraschend gut ausfiel.

Platz 4 für einen Nicht-Läufer kann sich sehen lassen denke ich.

Trotz allem ist der Swimathlon in Bonn eine tolle Veranstaltung, die ich auch für nächstes Jahr fest einplane. Jetzt kenne ich die Laufstrecke ja. Und gelernt habe ich auch wieder einmal etwas.

Kontrolliere nochmal, ob du auch wirklich alles eingepackt hast.

Werbeanzeigen