Leverkusener Winterlaufserie – 20.01.2018 – 10km

Am Samstag den 20.01.2018 stand der erste Wettkampf des neuen Jahres auf dem Plan. Ein 10km Lauf im schönen Leverkusen. Die Strecke ist als durchweg flach zu bezeichnen, wenngleich ein paar mini Anstiege dabei sind, sowie die ein oder andere enge Kurve. Etwas windanfällig ist die Strecke gerade auf dem 3ten Kilometer des 5km Rundkurses. Alles in allem, ist die Strecke aber für Jäger der verlorenen Bestzeiten bestens geeignet, wenn es nicht gerade schneit wie 4 Wochen zuvor.

Nach der Anreise und der Abholung der Startunterlagen ging es dann auch schon an das Aufwärmprogramm. 2km gemäßigtes Einlaufen, gefolgt von 10-15 intensiver Konzentration beim Lauf-ABC. Gerade diese Aufwärmphase hat sich bei mir mittlerweile als sehr sinnvoll erwiesen, bin ich bisher meistens als Kaltstarter unterwegs gewesen. Mit diesem Aufwärmprogramm ist jedenfalls sichergestellt, dass alle beteiligten Muskeln und Sehnen wissen, worauf es in den nächsten Kilometern ankommt. Verletzungsrisiken können minimiert werden und ein gutes Gefühl gibt’s gratis dazu.

Kurz vor dem Start ziehe ich mich noch einmal um, damit ich nicht mit verschwitzten Klamotten Gefahr laufe auszukühlen. So kann man dann auch bei 4°C Außentemperatur in Kurz-Kurz an den Start gehen. Meine Taktik für diesen Tag war vorher wohl überlegt. Den ersten Kilometer wollte ich nutzen, um ins Rennen zu finden, und danach meine Geschwindigkeit möglichst zu halten oder sogar zum Ende hin zu steigern. Von daher war es äußerst angenehm, dass die anderen Athleten mein Vorhaben bestens unterstützt haben ohne es zu wissen. Auf den ersten 3 Kilometern konnte ich in einer Gruppe laufen, welche exakt den angepeilten Schnitt lief, um diese dann Richtung Kilometer 4 zu verlassen und mich der nächsten kleinen Truppe anzuschließen. Nach der Hälfte der Distanz hatte ich mit 19:48min auf der Uhr mein Ziel erreicht unter 20min zu bleiben und konnte mich auf die nächsten 5km freuen. Auch wenn hier niemand zu finden war der mit mir laufen wollte (oder konnte 🙂 – die schnelleren waren eh schon weg) und ich die zweite Runde komplett allein laufen musste.

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Es gelang mir trotzdem das Tempo der ersten Runde zu halten und auf den letzten Kilometern noch einmal anzuziehen. Mein Pacing hat sich also bezahlt gemacht und die persönliche Bestzeit gab es als Belohnung oben drauf. Genauso den Gesamtplatz 7 und AK Platz 4. Vielen Dank an alle Unterstützer und Freunde – und vor allem dem Trainerteam um Jörg Patricia und Manu, sowie meiner lieben Frau Lisa.

 

 

Beste Grüße

Matthes

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